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Interview

 

INTERVIEW MIT AMIN TSUNAMI 

Vorname:         Amin 

Nachname:       Bettal 

Geburtstag:      14.03.1984 

Geburtsort:       Köln 

Beruf:              Musiker 

 

Wie bist du zur Musik gekommen, was hat dich dazu bewegt Songs zu schreiben und auch 

selber zu produzieren? 

 

Zur Musik gekommen bin ich wie jeder andere - MTV hat mich auch erwischt! 

Die ersten Songs waren reine Vergangenheitsbewältigung. Die Technik dahinter hat mich schon immer 

interessiert und fasziniert. Ausserdem wollte ich schon immer alles selbst machen.

 

Wann hast du angefangen zu schreiben? Und was nimmst du als Inspiration? 

 

Den ersten Song habe ich mit vierzehn Jahren geschrieben... den Beat zu diesem Song habe ich dann ein 

knappes Jahr später produziert! 

Was nehme ich als Inspiration? Das Leben! Was sonst? Also wirklich alles - es kann ein Buch sein - eine 

Filmszene - Politik oder auch mein Privatleben. 

 

Welche Künstler haben dich geprägt ? 

 

Ganz klar Dr. Dre! Ausserdem Jay - Z , Snoop Dogg, Eminem, Cat Stevens (Yusuf), Nirvana und natürlich Michael 

Jackson. 

 

Wie hieß die erste Platte die du dir selber gekauft hast? 

 

(Lacht...) 

Ich glaube irgendeine Bravo-Hits - Nummer 6 oder 7!? 

 

Wie ich gehört habe, bist du ein richtiger Kölner. Liegt dir viel daran deutsche Songs zu 

schreiben und zu produzieren? 

 

Erstmal eins vorweg - ich bin ein echter Kölner und darauf bin ich stolz! Diese Stadt ist fantastisch! 

 

Ich mag die deutsche Sprache und halte es für eine wesentlich größere Herausforderung deutsche Rap-Songs 

zu schreiben! Ich meine, hört man sich heutzutage deutschen Rap an, muss man schon ein Weilchen zuhören, 

um zu verstehen, dass die Jungs deutsche Texte rappen! 

 

Wie würdest du jemandem deine Musik beschreiben,  der sie noch nie gehört hat? 

 

Anders!!! Anders als alles, was du bisher gehört hast.

 

Wie ich sehe, gibt es eine Menge positive Reaktionen auf dein erstes Video „Setzt die 

Erde in Brand“. Wie fühlst du dich dabei? 


Na ja! Also es gibt auch eine Menge negativer Reaktionen auf das Video! Es gibt Schulklassen, die das Video mit 

Arbeitsblättern bearbeiten und zu dem Schluss kommen, dass der Inhalt braun gefärbt sei - ich also ein Brauner 

bin! 


Dabei fühle ich mich nicht so toll! Das macht mich sauer, weil es wieder zeigt, dass die Leute nichtmal zuhören 

können, wenn du ihnen alles vorkaust und sogar noch mit Bildern untermalst...aber nun gut! 

 

Bist du mit dem Feedback zufrieden? 

 

Natürlich freue ich mich, dass das Video schon von so vielen Menschen gesehen wurde und sich wirklich viele 

Gedanken machen und etwas ändern wollen! 

 

Was denkst du unterscheidet dich von anderen deutschen Musikern? 

 

Hör‘ dir das Album an!!! Nächste Frage!

 

Dein erstes Album "Ohne Worte" steht in den Startlöchern, was erhoffst du dir von dieser Veröffentlichung?

 

 

Grundsätzlich war es mir einfach wichtig dieses erste Album endlich zu veröffentlichen. Ich hoffe natürlich, dass 

sich das Album auch verkauft - gar keine Frage - aber das Wichtigste ist und bleibt für mich die Veröffentlichung 

an sich!

 

Wie lange arbeitest du an schon an diesem Album und was für ein Konzept steht 

dahinter? 

 

Die ersten Beats für “Ohne Worte“ habe ich vor ca. 2 1/2 Jahren produziert! In den letzten zwei Jahre habe ich 

dann wirklich ausschließlich an dem Album gearbeitet - das heißt - ich habe alle Tracks in den letzten zwei 

Jahren geschrieben und produziert. 

 

“Ohne Worte“ ist kein wirkliches Konzept-Album! Es ist ein sehr persönliches Album, da ich dem Zuhörer einen 

Einblick in mein Leben gewähre und ihm versuche meine Weltanschauung näher zu bringen! 

 

Hast du einen persönlichen Favoriten auf deinem Album, wo du sagst, dieser Track hebt 

sich von anderen ab? 

 

Das ist schwer! Vielleicht “Ohne Worte“! Aber auch Sommer In Köln ist einer meiner Favoriten... 

 

Warum genau dieser Track? 

 

Also “Ohne Worte“ spricht für sich - das Album habe ich nicht ohne Grund so genannt! 

Und Sommer In Köln ist einfach geil! Ich freue mich jetzt schon auf den Sommer und die Nächte am Aachener 

Weiher - diese Stadt ist im Sommer einfach der Hammer!!! 

 

Kannst du dir noch eine berufliche Alternative vorstellen? 

 

Vorstellen? Nun leider kann ich noch nicht von der Musik leben! Und daher habe ich auch noch einen Beruf. Ich 

bin Sport-Redakteur - mit dem Schwerpunkt Fussball! Ich liebe diesen Job und würde ihn gerne ewig ausüben! 

 

Hast du eine Vision, einen Traum? Wo soll es hingehen? 

 

Ach ja! Visionen!!! Klar habe ich die... aber da wartest du mal besser auf mein nächstes Album...

 


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